Wissenswertes zu Piercings, Fragen und Antworten (FAQ)
Häufig gestelle Fragen über das piercen.
- Bevor man seinen Körper den Nadeln aussetzt
- Der Schmerz
- Der Schmuck
- Unverträglichkeiten
- Was mache ich wenn...
Bevor man seinen Körper den Nadeln aussetzt
Zu allererst: nur nichts Hals über Kopf entscheiden!
Man wird mit dem Piercing leben und seine Intimität mit einem Fremdkörper teilen müssen.
Der Piercer sollte ein Profi sein, der Erfahrung hat und über eine mindestens dreijährige medizinische Ausbildung verfügt Niemand würde zum Haareschneiden einen Frisör aufsuchen, der sich sein Können in einem Wochenendkurs angeeignet hat!
Beim Piercen jedoch handelt es sich um einen invasiven Eingriff, der, unsachgemäß durchgeführt schlimme Folgen haben kann!
Aufgrund einer Gesetzeslücke verlangt das Piercen weder Ausbildung noch Diplom und fällt unter keine Berufspflicht. Deshalb sollte der Kunde erstmal kritisch sein und sich nicht scheuen, nach Qualifikationen des Piercers zu fragen!
Vermeidet auf jeden Fall Piercer die auf Festivals oder Raves arbeiten!
Die medizinischen Standards werden hier oft nicht eingehalten und der Piercer ist nach getaner Arbeit nicht mehr aufzufinden!
Wir versuchen jede zu piercende Stelle individuell optimal zu anästhesieren.
So wird z.B. auf die Zunge ein spezielles Schleimhautspray aufgebracht, der Nabel läßt sich am besten mit Eis betäuben und für das Intimpiercing benutzen wir eine geeignete Salbe.
Trotzdem gibt es nichts Subjektiveres als die Wahrnehmung des Schmerzes. Der Großteil der Kunden bemerkt den Vorgang des Piercens auf Grund der Betäubung gar nicht!!!
(Die eigentliche Prozedur des Piercens dauert nur wenige Sekunden)
Manche fühlen ein Kneifen oder Stechen.
Die häufigste Aussage nach dem Piercen lautet: "Was das war s schon? Das hab ich mir viel schlimmer vorgestellt!"
Manche (meistens junge) Kundinnen haben nach dem Piercen leichte Kreislaufprobleme, die erfahrungsgemäß nach ein paar Minuten mit einem kühlen Umschlag und einem Glas Wasser behoben sind.
Mit einem Piercing erwirbt man keinen Pulli oder Mantel, den man nach Bedarf ablegen kann, sondern ein Schmuckstück, das eine Verbindung mit dem Körper eingeht. Deshalb haben bei der Wahl des Schmuckes höchste Standards Priorität.
Die Größe hängt von der anatomischen Bildung und der Stelle die zu piercen ist ab.
Größe und Länge müssen sorgfältig ausgewählt werden,vor allem für die Dauer der Heilungsphase.
Manche Stellen, wie die Zunge schwellen stark an.
Seit einigen Jahren ist für den Piercingersteinsatz Titan vorgeschrieben. Allerdings ist Titan nicht gleich Titan.
Wir verwenden ausschließlich Titan Ti6AL 4V Eli, ein Material, das in der Implantatchirugie in großen Mengen in den Körper eingesetzt wird (Schrittmacher, Prothesen, Herzklappen,etc.).
Dieses Material ist hypoallergen(keine allergischen Reaktionen bekannt) und biokompatibel,dies bedeutet, daß es den höchsten Status bei medizinischen Materalien erhält.
Wir empfehlen den von uns eingesetzten Schmuck mindestens ein Jahr lang zu tragen, der Schmuck ist so konzipiert, daß er dauerhaft (ein Leben lang!) getragen werden kann.
Hauterkrankungen, wie Psoriasis, Furunkulose, Ekzeme etc. erhöhen das
Verletzungs- und Infektionsrisiko.
Menschen mit einer unstabilen Gesundheit (z.B. Drogenabhängige) sollten von dem Gedanken an ein Piercing grundsätzlich Abstand nehmen. Manche chronischen Erkrankungen können das Immunsystem schwächen und den Heilungsprozess beeinträchtigen.
Im Zweifelsfall sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden.
...Probleme auftreten?
Hier im Detail auf mögliche Probleme, Veränderungen wie Abstoßungsprozesse, OPs, Schwangerschaft, Schmuck verloren, etc. einzugehen, würde den Rahmen dieser Seite sprengen.
WENN FRAGEN ODER PROBLEME AUFTRETEN SOLLTEN RUFT IHR EURE PIERCERIN AN (0178-2911129), hier könnt ihr uns auch abends und am Wochenende erreichen.